Eine starke Interessengemeinschaft für Kinder
 
 

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Ein Brief von Dietrich Kebschull

(Mai 2011)

 

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IGEP zertifiziert
nach ISO 9001

Am 11.09.2009 erhielt die IGEP Gurgaon, Haryana (Indien) von der ETCS S.A. Luxembourg (Luxemburg) die internationale Anerkennung als Zertifizierungsstelle nach ISO/IEC 17021.

 

IGEP nach ISO 9001 zertifiziert

 

 

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Worin besteht die soziale Verantwortung der Interessengemeinschaft IGN?

Schon aus technischen Gründen ist es sehr unwahrscheinlich, dass Kinder in Granitsteinbrüchen beschäftigt werden können. Die Arbeiten sind zu kompliziert und zu schwer. Deshalb spricht vieles gegen entsprechende Anklagen gegen die Natursteinimporteure. IGEP hat in den vergangenen fünf Jahren zahlreiche Granitsteinbrüche inspiziert, ohne jemals Kinderarbeit zu finden.

 

In einem Land der Größe Indiens können entsprechende Behauptungen allerdings nie mit hundertprozentiger Sicherheit ausgeschlossen werden. Dazu sind die Unterschiede zwischen den verschiedenen Landesteilen und gesellschaftlichen Gruppen zu groß. Das durchschnittliche jährliche Pro-Kopf-Einkommen liegt bei lediglich 500 Euro. Extreme Armut kann Eltern zwingen, ihre Kinder arbeiten zu schicken. Eine Tätigkeit in abgelegenen Steinbrüchen, z.B. für Schiefer oder Sandstein kann hier ebenso wenig ausgeschlossen werden, wie das Schlagen von Schotter für Dorfstraßen aus Abraum von Granitblöcken. 

 

Dabei der Vorwurf im Raum steht und das Ansehen des Natursteingewerbes schwer beschädigt hat, legen die Mitglieder der Interessengemeinschaft allergrößten Wert auf einwandfreie Produktionsbedingungen und ‘saubere Steine’. Deshalb haben sie sich zusammengeschlossen und IGEP mit der Überwachung und Kontrolle in Indien beauftragt. Mit ihrem Engagement demonstrieren sie soziale Verantwortung. Sie sorgen dafür, dass in ihrem Bereich kein Platz für Ausbeutung ist und dass Kindern und ihren Eltern neue Möglichkeiten eröffnet werden.

 

Deshalb haben sich die Mitglieder der IGN freiwillig verpflichtet, jeweils zusätzlich zu den 0.25% des von den Exporteuren kommenden Ausfuhrwerts, 0.75% für die Verbesserung der Lebensbedingungen in den Steinbruchregionen bereit zu stellen. Mit diesen Mitteln werden vor allem Maßnahmen zur Verbesserung der sozialen Situation von Kindern und deren Familien finanziert. Dabei geht es vor allem um

 

•          die Unterstützung von Schulen und Kindergärten,

•          Maßnahmen der Gesundheitsvor- und Fürsorge,

•          berufliche Aus- und Fortbildung.

 

Erste Erfahrungen haben Mitgliedsunternehmen in der Gründungsphase bei laufenden Schul- und Sozialprojekten bereits machen können. Gegenwärtig werden zusammen mit Mitgliedern der Indian Monuments Manufacturers Association (IMMA) und mit IGEP spezifische Projekte ausgearbeitet. Sie können im kommenden Jahr (2010) beginnen.   

 

 

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Ausbildung gesichert lesen Soziale Verantwortung

 

 

 

Interessengemeinschaft fördtert Hilfsprojekte für Kinde
Menschenwürdige Arbeits-bedingungen sichern die Zukunft von Kindern.

Dafür stehen wir!

 

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